10 goldene Regeln

Für einen erfolgreichen Maturanten: (von Adrian Golser)

  1. Das erste Semester ist das Schwierigste. Um den Stress zu kompensieren ist es Pflicht, sich jeden Freitag zu betrinken.
  2. Solltest du eine Fachbereichsarbeit schreiben, verfasse zuerst eine stichhaltige Zusammenfassung auf einem Stück Klopapier. Alles, was darauf nicht mehr Platz hat, sollte gestrichen werden. Für ein Spezialgebiet gilt dasselbe, nur muss hier eine handelsübliche Briefmarke verwendet werden.
  3. Die Noten, die am Ende des 1. Semesters vergeben wurden, bekommt man auch in das Endzeugnis. Verschlechterungen sind nicht möglich. Falls man deshalb im 2. Semester keine Lust mehr hat zu lernen, ist das nicht so schlimm...
  4. Kein Spezialgebiet darf zu dem Termin abgegeben werden, der am Jahresanfang vereinbart wurde. Solltest du das doch vorhaben, dann bedenke, dass dich der Lehrer als Streber ansehen wird und die Fragen bei der mündlichen Prüfung dementsprechend schwer gestaltet.
  5. Im Laufe des 2. Semesters ist es Brauch, die Lehrer mit Vornamen anzusprechen. Man sollte sich langsam von dem tatsächlichen Namen zur Koseform vorwagen.
  6. Auch der vorsitzende darf bei der ersten Vorstellung nicht von Regel #5 ausgeschlossen werden – sonst ist er traurig und gibt jedem die schlechtere Note. Hier sind allerdings auch Koseformen von Nachnamen erlaubt.
  7. Die schriftliche Matura ist umso lustiger, je mehr Leute versuchen, gleichzeitig den Raum zu velassen.
  8. Wasserbomben gehören zur Grundausstattung eines jeden Maturanten. Beklagt sich jemand über die Hitze, kann ihm damit sofort geholfen werden. Aber auch bei kälterem Wetter freut sich jeder über eine erfrischende Wasserschlacht.
  9. Das Essen schmeckt im Chemie-Saal mindestens doppelt so gut.
  10. Man vergesse Regel 1-9 und fange an zu lernen.

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